Der neue Hüttentrakt entsteht

Ein Hubschrauber nach dem anderen bringt Holzbauteile auf die Baustelle. Zahlreiche Hände platzieren Wände millimetergenau auf einer Bodenplatte. Es wird geschraubt, gebohrt und gehämmert. Der neue Gebäudetrakt nimmt langsam Gestalt an.

Das schöne Wetter der letzten Tage hat auf der Baustelle ordentlich für Schwung gesorgt. Anstelle eines Hubschraubers waren sogar zwei Helis im Dauereinsatz und brachten die vorgefertigten Holzbauteile sowie literweise Beton vom Tal auf den Berg. Aus den Bauteilen ist mittlerweile das Erdgeschoss des Anbaus entstanden. Bei der Inspektion der neuen Zimmer fällt der Blick durch die Fensteraussparung auf das atemberaubende Panorama – und es lässt sich schon erahnen wie es sein wird, sehr bald genau an dieser Stelle aus dem Bett heraus den Sonnenaufgang zu beobachten.

Wirte halten Hüttenbetrieb am Laufen

Mit dem Beton wurde das Fundament der neuen Bergstation der Materialseilbahn gelegt. Also auch an dieser Front wird fleißig gewerkelt. Der Umbau ist perfekt im Zeitplan und man merkt deutlich, die Firmen arbeiten hier Hand in Hand. Die Hüttenwirte Martina und Herbert Ofer halten derweil, neben aller zusätzlichen Aufgaben und Belastungen, den Hüttenbetrieb am Laufen und sorgen sich bestens um das Wohl der Gäste. Diese wiederum zeigen viel Verständnis für die kleinen Einschränkungen durch die Umbauarbeiten und zücken lieber mit großen Augen die Kamera, wenn wieder eine Holzwand eindrucksvoll durch die Lüfte schwebt.

``Das ist wirklich aufregend. Diese Baustelle vor dieser Kulisse - spektakulär!``

Marita Sasso, Hüttenreferentin der Sektion, machte sich vor Ort selbst ein Bild von der Lage. Sie ist voll des Lobes für die kooperativen Hüttenwirte, die professionelle Arbeit aller beteiligten Firmen und die entspannten Gäste.